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Was ist Magnesiumbisglycinat?
Magnesium – das kennen die meisten. Diese für den Körper lebenswichtige Substanz gehört zur Gruppe der Mineralstoffe und ist eines der bedeutsamsten Mengenelemente. Es kommt in deinem Organismus also in größeren Mengen vor. Aber was ist nun Magnesiumbisglycinat? Dazu musst du wissen, dass Magnesium nicht gleich Magnesium ist. Vielmehr gibt es verschiedene Verbindungen, in denen das Molekül vorkommen kann. Magnesium ist also nicht wählerisch, was seine Partner angeht und liebäugelt manchmal mit dem einen, manchmal mit dem anderen. Geht es dabei eine Liaison mit zwei Molekülen der Aminosäure Glycin ein, dann entsteht Magnesiumbisglycinat. Bei Magnesiumbisglycinat handelt es sich somit um eine spezielle Form von Magnesium.
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Welche Vorteile hat Magnesiumbisglycinat?
Und welche Vorteile sind nun mit dieser besonderen Magnesium-Ausprägung verbunden? Diese Form ist beispielsweise sehr gut bioverfügbar und zugleich äußerst stabil. Viele der weiteren positiven Wirkungsweisen hängen damit zusammen, dass Magnesiumbisglycinat – im Gegensatz zu Magnesiumaspartat oder -citrat – eine organische Verbindung ist. Das führt zu:
Einer hohen Bioverfügbarkeit: Dein Körper kann das Magnesium besonders gut aufnehmen, in den Blutkreislauf transportieren und verwerten.
Einer guten Verträglichkeit: Vor allem Menschen mit einem empfindlichen Magen-Darm-Trakt profitieren von diesem Vorteil von Magnesiumbisglycinat.
Einer beruhigenden Wirkung: Das in der Verbindung enthaltene Glycin kann zusätzlich beruhigend wirken – ideal, wenn du deinen Schlaf verbessern möchtest.
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Welche Nachteile hat Magnesiumbisglycinat?
In der Natur kommt Magnesium hauptsächlich in anorganischer Form vor. Und das bringt uns auch schon zum einzigen Nachteil: bei organischen Verbindungen wie Magnesiumbisglycinat entfällt ein großer Teil der Menge auf den Bindungspartner und die Herstellung ist aufwändiger. Daher ist der reine Magnesiumgehalt pro Gramm oft niedriger als bei Verbindungen wie Magnesiumoxid und der Preis für hochdosierte Präparate höher.
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Warum dein Körper Magnesium braucht
Jetzt stellt sich noch die Frage: Warum ist es eigentlich so wichtig, deinen Körper mit genügend Magnesium zu versorgen? Die Antwort ist so vielschichtig wie der Vitalstoff selbst: So sorgt Magnesium zum Beispiel für stabile Knochen und Zähne und unterstützt deine Muskeln bei der täglichen Arbeit und Entspannung. Daneben liefert Magnesium Energie und optimiert zugleich deinen Schlaf. Es steuert deinen Hormonhaushalt mit, schützt dein Herz und ist sogar an der Produktion des Glückshormons Serotonin beteiligt. Darüber freut sich deine Psyche – und Ängste suchen rasch das Weite. Darüber hinaus reguliert dieser Vitalstoff die Stabilität, Durchlässigkeit und Teilung deiner Zellen. Diese Fähigkeiten sind auch speziell dann gefragt, wenn du schwanger bist.
Eine beeindruckende Fülle an Aufgabenbereichen, oder? Und genau deswegen solltest du umgekehrt einen Magnesium-Mangel vermeiden. Denn fehlt es deinem Körper an dieser fundamentalen Substanz, haben etliche Organe, Bereiche und Mechanismen darunter zu leiden.
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Den Körper mit Magnesiumbisglycinat versorgen
Wie du nun bereits weißt, kommt Magnesium in der Natur meist in anorganischer Form vor. Und das bedeutet auch: Magnesiumbisglycinat steckt nicht direkt in natürlichen Lebensmitteln. Wie kannst du nun trotzdem von den vielen Vorteilen rund um Magnesiumbisglycinat profitieren? Ganz einfach: indem du auf unter kontrollierten Bedingungen hergestellte, hochwertige Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifst.
Expert:innen empfehlen pro Tag rund 400–420 mg Magnesium für Männer und 310–320 mg für Frauen. Ist dein Leben jedoch gerade besonders herausfordernd, treibst du viel Sport oder erwartest du ein Kind, dann brauchst du mitunter mehr. Kläre dies am besten mit einer Ärztin oder einem Arzt deines Vertrauens ab.
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Nebenwirkungen von Magnesiumbisglycinat
Gesunde Menschen mit einer intakten Nierenfunktion, die sich an die täglichen Empfehlungen halten, haben bei einer Einnahme von Magnesiumbisglycinat nichts zu befürchten. Hast du deinem Körper einmal zu viel davon zugeführt, aktiviert er einfach einen Schutzmechanismus und scheidet den Überschuss wieder über den Urin aus. Vorsichtig solltest du nur dann sein, wenn du einen sensiblen Magen-Darm-Trakt hast – eventuell reagiert dein Körper dann mit Durchfall.
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Fazit
Gut verträglich, praktisch, beruhigend. Magnesiumbisglycinat hat viele positive Wirkungsweisen zu bieten. Obendrauf weiß dein Körper hervorragend mit dieser speziellen Magnesiumform umzugehen und bringt es über den Blutkreislauf rasch genau dorthin, wo es gebraucht wird. Vor allem Menschen mit einem sensiblen Magen-Darm-Trakt sollten sich dieses Kraftpaket näher ansehen.
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