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Was ist FSSC 22000?
FSSC 22000 steht für „Food Safety System Certification 22000“. Das Zertifizierungssystem baut auf der internationalen Norm ISO 22000 auf und ergänzt sie um weitere Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit, die auf unterschiedliche Bereiche der Lebensmittelkette zugeschnitten sind.
Die Idee dahinter: Lebensmittelsicherheit wird nicht erst am fertigen Produkt geprüft, sondern über den gesamten Herstellungsprozess hinweg mitgedacht.
Dazu gehören beispielsweise:
systematische Gefahrenanalysen und Risikobewertungen
definierte Hygiene- und Reinigungsprozesse
Anforderungen an Lieferant:innen und eingekaufte Rohstoffe
dokumentierte Rückverfolgbarkeit
ein geregelter Umgang mit Abweichungen
interne Kontrollen und Audits
Maßnahmen gegen Lebensmittelbetrug (Food Fraud) und gezielte Manipulation (Food Defense)
die kontinuierliche Weiterentwicklung des Lebensmittelsicherheitsmanagements
Und das Ganze bleibt nicht bei Vorgaben auf dem Papier: Unabhängige Zertifizierungsstellen überprüfen im Rahmen von Audits, ob die Anforderungen tatsächlich umgesetzt werden. Auch international ist der Standard entsprechend etabliert: FSSC 22000 ist von der Global Food Safety Initiative (GFSI) anerkannt.
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Was bedeutet FSSC 22000 für BIOGENA?
Lebensmittelsicherheit hat bei BIOGENA seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert. Bereits seit 2009 ist BIOGENA nach ISO 22000 zertifiziert. Seit Mai 2025 ist unser Lebensmittelsicherheitsmanagement im definierten Geltungsbereich zusätzlich nach dem weiterführenden FSSC-22000-Schema zertifiziert.
Damit bestätigt eine unabhängige Zertifizierungsstelle, dass die Anforderungen von FSSC 22000 an die Lebensmittelsicherheit erfüllt werden.
Für uns ist diese Zertifizierung allerdings nicht die Ziellinie, sondern ein weiterer Meilenstein unseres Qualitätskonzepts – von der Auswahl der Rohstoffe über Entwicklung und Produktion bis hin zur Qualitätskontrolle.
Mehr dazu findest du in unserer Pressemitteilung „BIOGENA erhält FSSC-22000-Zertifizierung“.
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Warum ist die FSSC-22000-Zertifizierung bei Nahrungsergänzungsmitteln wichtig?
Nahrungsergänzungsmittel zählen lebensmittelrechtlich zu den Lebensmitteln. Gerade bei Produkten mit Vitaminen, Mineralstoffen, Pflanzenextrakten oder anderen konzentrierten Inhaltsstoffen spielt ein strukturiertes Sicherheits- und Qualitätsmanagement deshalb eine wichtige Rolle.
Dabei geht es nicht nur um das fertige Produkt. Entscheidend ist der gesamte Weg dorthin: Wie werden mögliche Risiken erkannt? Wie werden sie kontrolliert? Und wie lässt sich im Fall der Fälle nachvollziehen, was mit einer bestimmten Charge passiert ist?
Vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt: alles nachvollziehbar
Wird bei einem Rohstoff oder einer Produktcharge eine Abweichung festgestellt, muss klar sein, welche Charge betroffen ist und welchen Weg sie genommen hat.
Genau hier kommt die Rückverfolgbarkeit ins Spiel. Rohstoffe, Produktionschargen und fertige Produkte werden so dokumentiert, dass relevante Informationen entlang der Herstellungskette nachvollzogen werden können.
Risiken möglichst früh erkennen
Lebensmittelsicherheit beginnt nicht erst bei der letzten Kontrolle. FSSC 22000 setzt deutlich früher an: Mögliche biologische, chemische und physikalische Gefahren werden systematisch bewertet und entsprechende Kontrollmaßnahmen festgelegt.
Dazu gehören beispielsweise Vorgaben für Hygiene, Reinigung, Lagerung, Schädlingskontrolle und den Umgang mit Rohstoffen. Risiken sollen also möglichst erkannt und kontrolliert werden, bevor sie zum Problem werden.
Qualität beginnt schon vor der Produktion
Was später in einem Produkt steckt, kommt irgendwo her. Deshalb richtet sich der Blick auch auf Lieferant:innen, Rohstoffe und eingekaufte Dienstleistungen.
FSSC 22000 stellt entsprechende Anforderungen an Beschaffungsprozesse und die Kontrolle extern bereitgestellter Produkte und Dienstleistungen. Auch für Analysen, die zur Verifizierung oder Validierung der Lebensmittelsicherheit eingesetzt werden, gelten Anforderungen an die verwendeten Methoden und Labore.
Nicht nur versprechen. Prüfen lassen.
Eine FSSC-22000-Zertifizierung beruht nicht auf einer reinen Selbstauskunft. Zertifizierungsstellen prüfen regelmäßig in Audits, ob die Anforderungen tatsächlich umgesetzt werden.
Und diese Prüfungen können auch unangekündigt stattfinden. Innerhalb eines dreijährigen Zertifizierungszyklus muss mindestens ein Überwachungsaudit unangekündigt durchgeführt werden. Damit zeigt sich, ob die festgelegten Prozesse nicht nur für den Audittag vorbereitet sind, sondern auch im Arbeitsalltag funktionieren.
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Reicht die FSSC-22000-Zertifizierung bei Nahrungsergänzungsmitteln aus?
FSSC 22000 bietet einen anspruchsvollen und international anerkannten Rahmen für das Lebensmittelsicherheitsmanagement.
Doch ein Zertifikat erzählt nur einen Teil der Geschichte.
Denn für die Qualität eines Nahrungsergänzungsmittels spielen noch weitere Faktoren eine Rolle: Welche Rohstoffe werden eingesetzt? Wie entstehen die Rezepturen? Welche Analysen werden durchgeführt? Welche Zusatz- und Hilfsstoffe kommen zum Einsatz? Und welche Qualitätsmaßnahmen setzt ein Hersteller über die Anforderungen der Zertifizierung hinaus um?
Für uns bei BIOGENA ist FSSC 22000 deshalb Teil eines größeren Ganzen. Denn Qualität entsteht nicht an einem einzigen Punkt, sondern im Zusammenspiel vieler Schritte – von der wissenschaftlichen Idee über den Rohstoff und die Rezeptur bis zur Produktion und Analytik.
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Was BIOGENA zusätzlich macht
1. Handwerk trifft Hightech: eigene Produktion in Österreich
Unsere Mikronährstoffpräparate entstehen in der BIOGENA GOOD HEALTH WORLD in Koppl bei Salzburg – nach Manufaktur-Art und mit viel Liebe zum Detail.
Dabei verbinden wir Handarbeit mit moderner Produktionstechnologie: Viele Arbeitsschritte werden bewusst von erfahrenen Mitarbeitern begleitet, während Maschinen dort zum Einsatz kommen, wo besondere Präzision gefragt ist.
So bleiben Entwicklung, Rohstoffkompetenz, Produktion und Qualitätsmanagement eng miteinander verbunden – und zentrale Schritte auf dem Weg zum fertigen Präparat nachvollziehbar.
2. Geprüfte Qualität: jede Charge im Blick
Qualität soll nicht nur versprochen, sondern überprüfbar sein.
Deshalb wird jede Charge unserer Produkte analysiert. Ergänzend zu unseren internen Qualitätsprozessen lassen wir Chargen auch von unabhängigen Laboren wie dem LEFO-Institut oder Analytec untersuchen.
Je nach Prüfplan stehen dabei unterschiedliche Qualitätsparameter im Fokus – beispielsweise Nährstoffgehalte, Schwermetalle, mikrobiologische Reinheit oder Pestizide.
So ergänzt die analytische Kontrolle der fertigen Präparate das systemorientierte Lebensmittelsicherheitsmanagement. Für maximale Transparenz können die Laborergebnisse jederzeit auf den jeweiligen Produktseiten eingesehen werden.
3. Exzellenz beginnt beim Rohstoff
Bevor aus einer Idee ein fertiges Präparat wird, braucht es vor allem eines: die passenden Rohstoffe.
BIOGENA setzt auf sorgfältig ausgewählte und qualitätsgeprüfte Premium- und Markenrohstoffe. Dabei geht es nicht nur um Reinheit und Qualität. Auch Bioverfügbarkeit, wissenschaftliche Datenlage und die Eignung für die jeweilige Rezeptur spielen bei der Auswahl eine Rolle.
Denn ein durchdachtes Produkt beginnt lange bevor die erste Kapsel produziert wird.
4. Durchdachte Rezepturen
Was braucht die Rezeptur wirklich? Und worauf können wir verzichten?
Dieser Gedanke prägt unsere Mikronährstoffpräparate. Bereits seit 2006 verzichten wir konsequent auf zahlreiche Zusatz- und Hilfsstoffe, sofern sie für das jeweilige Produkt nicht erforderlich sind.
Dazu zählen beispielsweise künstliche Farb- und Aromastoffe, Titandioxid und Magnesiumstearat. Auch unnötige Emulgatoren, Binde-, Trenn- oder Überzugsmittel werden, wenn möglich, vermieden.
Das Ziel: hochwertige Rohstoffe, durchdachte Rezepturen und möglichst wenig von dem, was darin nicht gebraucht wird.
5. Wissenschaft, die in die Kapsel kommt
Bei BIOGENA beginnt Qualität lange bevor die erste Kapsel produziert wird – nämlich bei der Frage, was hineinkommt und warum.
Unser Quality & Science Team beschäftigt sich intensiv mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen rund um Mikronährstoffe, Diagnostik und Healthy Lifestyle und bringt dieses Wissen in die Produktentwicklung ein. Dabei greifen Wissenschaft, Rohstoffauswahl, Rezepturentwicklung und praktische Umsetzbarkeit ineinander. Eigene Produktstudien sowie Kooperationen mit Laboren, Forschungseinrichtungen und Therapiezentren ergänzen diesen wissenschaftlichen Ansatz.
Denn hinter einer guten Rezeptur steckt mehr als eine Zutatenliste: Sie verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit Erfahrung und Rohstoffkompetenz.
6. KAIZOGENA Q: Qualität als Gesamtsystem
Qualität ist für uns kein Haken auf einer Checkliste. Sie ist ein Prozess, der sich immer weiterentwickelt.
Genau dafür steht KAIZOGENA Q – unser ganzheitlicher Qualitätsansatz, dessen Name sich vom japanischen Kaizen, dem Prinzip der kontinuierlichen Verbesserung, ableitet.
Wissenschaft, Rohstoffkompetenz, Entwicklung, Produktion, Analytik und Qualitätsmanagement werden dabei nicht als einzelne Stationen betrachtet, sondern als Teile eines gemeinsamen Systems.
Der Anspruch dahinter: Standards nicht einfach nur erfüllen, sondern Prozesse immer wieder hinterfragen und weiterentwickeln.
Denn Exzellenz ist für uns kein Zustand, den man einmal erreicht und dann abhakt. Sie entsteht dort, wo Qualität jeden Tag neu gedacht und weiterentwickelt wird.
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Fazit: Sicherheit braucht System. Qualität braucht das Gesamtbild.
FSSC 22000 macht Lebensmittelsicherheit zu einem strukturierten Prozess. Risikomanagement, Hygiene, Rückverfolgbarkeit, Lieferantenmanagement, Audits und kontinuierliche Verbesserung greifen dabei ineinander – und werden von unabhängigen Zertifizierungsstellen überprüft.
Für BIOGENA ist die Zertifizierung ein wichtiger zusätzlicher Nachweis für unseren Anspruch an Lebensmittelsicherheit und nachvollziehbare Prozesse.
Doch unser Qualitätsverständnis geht darüber hinaus.
Eigene Produktion in Österreich, unabhängige Chargenprüfungen, sorgfältig ausgewählte Premium-Rohstoffe, auf das Wesentliche reduzierte Rezepturen und eine wissenschaftlich ausgerichtete Produktentwicklung ergänzen den zertifizierten Rahmen.
Denn am Ende erzählt nicht ein einzelnes Siegel die ganze Geschichte. Es ist das Zusammenspiel vieler Schritte – vom ersten Rohstoff bis zum fertigen BIOGENA-Produkt.
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