01
Glückliche Umstände, gute Versorgung
Zu den glücklichen Umständen gehört für mich aber auch die Möglichkeit einer optimalen nutritiven Versorgung z.B. mit Mikronährstoffen, um bei einem plötzlich erhöhten Bedarf nicht in ein Defizit zu geraten. Hier geht es nicht nur um die Vermeidung oder Behebung eines Mangels. Es ist die Möglichkeit der Optimierung, die fasziniert.
Die Statistik hilft uns, den Vorteil einer Optimierung klar zu erkennen. Dann nämlich, wenn wir Personen mit besserem nutritiven Status mit Personen mit einem schlechteren Status vergleichen. Unsere Forschungsdesignerin Dr. Ina Viebahn hat aus den vielen uns vorliegenden Daten jene für Magnesium ausgewertet. Dabei wurden die Magnesium-Laborwerte der einzelnen Personen mit den Ergebnissen verglichen, die im SF-36 erzielt wurden. Der SF-36 ist ein standardisiertes und international verwendetes Instrument zur Feststellung von Gesundheit und Lebensqualität.
Und siehe da: Menschen mit einer besseren Magnesium-Versorgung und höheren Laborwerten erzielen im SF-36 eine höhere Punktezahl als Personen mit niedrigen Magnesiumwerten. Das heißt: Wer einen besseren Magnesiumstatus hat, fühlt sich besser und ist gesünder als jemand mit niedrigerem Status. Und dieses Ergebnis ist auch noch statistisch hochsignifikant. Diese sensationellen Daten, die den Zusammenhang zwischen Magnesiumstatus und Lebensqualität eindeutig belegen, wurden dann auch in Zusammenarbeit mit dem Stressforscher Prof. Sepp Porta in der Fachzeitschrift Trace elements and Electrolytes publiziert.
Und vielleicht erklären diese Daten auch, warum gerade Magnesium der beliebteste Mineralstoff bei den Ergänzungsprodukten ist.
Welch ein spannendes Thema! Und ein praktischer Hinweis für alle, dass es tatsächlich Sinn macht, den Ernährungsstatus zu optimieren, um auch endlich aus dem Vollen schöpfen zu können.
Weiterführende Links:
Hier geht’s zur Magnesium-Studie (Magnesium status correlates with health and quality of life - 08/2015)
)
)
)
)
)
)