Knochen & Gelenke

Vitamin D & Osteoporose: Zusammenhang erklärt

Älteres Paar lächelt und hält Händchen, während es bei Sonnenuntergang an einem sonnigen Strand entlanggeht.

Mag. Margit Weichselbraun

05.05.20266 Min Lesezeit

Osteoporose gehört zu den häufigsten Krankheiten in Mitteleuropa und bleibt oft lange unentdeckt. Dabei verlieren die Knochen durch den Knochenschwund an Dichte und Stabilität. Ab etwa 35 Jahren beginnt der Abbau an Knochenmasse – das Risiko für Brüche erhöht sich langsam in den folgenden Jahrzehnten. Erste Anzeichen wie Rückenschmerzen, ein Rundrücken oder häufige, schlecht heilende Brüche werden oft nicht ernst genommen. Doch du kannst vorbeugen: Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sind entscheidend. Zwei Nährstoffe – Vitamin D und Kalzium – können sowohl zur Vorbeugung als auch Behandlung wahre Gamechanger sein. Wir erklären dir, warum Vitamin D für deine Knochen wichtig ist und wie du es einnehmen kannst.

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Osteoporose und Vitamin D – wir erklären den Zusammenhang

Sommer, Sonne, gute Laune. Wer an Vitamin D denkt, den umweht meist gleich eine warme Brise. Denn der Vitalstoff ist auch als Sonnenschein-Vitamin bekannt – wir brauchen nämlich UVB-Strahlen, um ihn bilden zu können. Vitamin D, auch das Sonnenschein-Vitamin genannt, spielt eine wichtige Rolle im Körper – besonders bei Osteoporose. Es unterstützt die Muskelleistung und Koordination, stärkt das Immunsystem und sorgt für gute Laune. Ein weiterer Vorteil: Vitamin D ermöglicht es dem Körper, Kalzium besser aufzunehmen – ebenso entscheidend für starke Knochen.

Du brauchst also beides: Kalzium, damit deine Knochen robust bleiben und genügend Vitamin D, damit dein Körper das Kalzium auch wirklich gut aufnehmen und verwerten kann.

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Warum das Osteoporose-Risiko bei Vitamin-D- oder Kalziummangel steigt

Viele Menschen leiden inzwischen wissentlich oder unwissentlich an einem Vitamin-D-Mangel. Doch das kann gravierende Folgen haben und ist meist an einen Kalzium-Mangel gekoppelt. Warum? Weil dein Körper ohne genügend Vitamin D eben nicht mehr genügend Kalzium aus der Nahrung aufnehmen kann. Und was dann passiert, ist fatal: Dein Organismus versucht das Defizit auszugleichen, indem er selbst vorhandenes Kalzium aus den Knochen herauslöst – und diese damit schwächt. Ähnliches gilt, wenn zwar ausreichend Vitamin D vorhanden ist, aber zu wenig Calcium über die Ernährung zugeführt wird.

Sowohl ein Vitamin-D- als auch ein Kalzium-Mangel kann damit zu Osteoporose führen und sollte in jedem Fall ernstgenommen werden!

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Vitamin D einnehmen: Worauf es dabei ankommt

Die Sonne ist der wichtigste Motor, um die eigene Vitamin-D-Produktion anzukurbeln. Die schlechte Nachricht: Laut Studien ist die UVB-Strahlung in den meisten Ländern zu schwach, um eine ausreichende Vitamin-D-Bildung rein über die Sonne zu gewährleisten. Zwar steckt Vitamin D auch vereinzelt in Lebensmitteln, wie etwa fettigem Fisch, Expert:innen raten aber zur gezielten Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, um den Bedarf zu decken.

Vitamin-D-Spiegel bestimmen

Lass im ersten Schritt am besten deinen Vitamin-D-Spiegel bestimmen. Eine einfache Blutprobe reicht dafür aus. Ein Wert zwischen 50 und 124 nmol/l gilt dabei als normal. Alles, was darunter liegt, kann das Risiko für Osteoporose und andere Krankheiten erhöhen.

Vitamin D: Infos zu Dosierung und Einnahme

Und wie viel Vitamin D pro Tag soll es nun sein? Als Schätzwert für eine angemessene Zufuhr gibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene 20 µg bzw. 800 I.E. Vitamin D täglich für erwachsene Personen an. Da viele Menschen allerdings bereits stark unterversorgt sind, bergen in der Regel auch höhere Dosierungen einen gesundheitlichen Nutzen. Die sichere tägliche Höchstmenge für Vitamin D liegt bei 100 µg bzw. 4000 I.E.

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Welche Nährstoffe bei Osteoporose noch essenziell sind

Auf folgende weitere Nährstoffe solltest du bei Osteoporose noch setzen:

  • Vitamin K2: Dieses fettlösliche Vitamin braucht dein Körper, um Osteocalcin produzieren zu können. Dieser Eiweißstoff erhöht die Knochendichte, indem er in den Knochen Calcium und Hydroxyapatit bindet.

  • Bor: Das Spurenelement regelt nicht nur deinen Hormon- und Mineralstoff-Stoffwechsel, sondern auch jenen der Knochen.

  • ZinkKupfer & Mangan: Diese drei Spurenelemente wirken an der Bildung der Knochenmatrix mit.

  • Magnesium: Hat dein Organismus zu wenig Magnesium, erhöht sich die Aktivität der knochenabbauenden Zellen. Zudem ist der Mineralstoff an der Umwandlung von Vitamin D in die knochenaktive Form Calcitriol beteiligt. Das Duo Vitamin D und Magnesium sorgt so in Summe dafür, dass deine Knochen nicht entmineralisiert, sondern erhalten bleiben.

Um den Körper optimal mit den richtigen Nährstoffen zu versorgen, empfehlen wir insbesondere Kombipräparate wie den Osteo Calbon Komplex® oder das vegane Knochen Supplement Osteo Caldebor vegan. Regelmäßig angewendet, kann dieses kraftvolle Paket deine Knochendichte steigern.

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Fazit:

Knochen sind unsichtbar, aber unverzichtbar. Ohne sie wären wir nicht, wer wir sind. Deshalb verdienen sie mehr Aufmerksamkeit – vor allem, wenn es darum geht, sie mit den nötigen Nährstoffen zu versorgen. Vitamin D und Kalzium spielen dabei eine Schlüsselrolle, um Osteoporose vorzubeugen, Symptome zu lindern oder sogar Knochendichte wieder aufzubauen.

Margit Weichselbraun mit langen Haaren in einem schwarzen Kleid, mit verschränkten Armen in einem sanft beleuchteten Raum stehend. Schwarz-Weiß-Foto.

Mag. Margit Weichselbraun

Expertin Wissensmanagement, BIOGENA

Die faszinierende Welt der Mikronährstoffe und bewegende Gesundheitsthemen sind eine große Leidenschaft der studierten Ernährungswissenschaftlerin. Gekonnt zaubert die passionierte Wortschmiedin aus diversen wissenschaftlichen Quellen Beiträge, die umfangreiche Themen verständlich darlegen. Privat ist Margit Weichselbraun außerdem Vollblut-Mama zweier Kinder.

FAQs

Häufig gestellte Fragen zum Thema Osteoporose und Vitamin D

Quellen:

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