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Studie: Mehr Gewicht, weniger Vitamin D
Unter dieser Stubenhocker-Mentalität scheint auch die Versorgung mit dem Sonnenvitamin D zu leiden. So zeigt eine aktuelle Studie, dass ein Vitamin-D-Mangel gerade unter fettleibigen Kids besonders verbreitet ist. 96 % der deutschen, knapp 79 % der US-amerikanischen und bis zu 92 % der russischen übergewichtigen Kinder sind in puncto Vitamin D unterversorgt. Die Versorgungslage lässt sich per Bluttest leicht feststellen. Auf Basis des Messwerts und des jeweiligen Lebensstils lassen sich – gegebenenfalls unter ärztlicher Betreuung – individuelle Maßnahmen ergreifen.
Ein ausgeglichener Vitamin-D-Status ist für Kinder in mehrerlei Hinsicht wichtig. Das fettlösliche Vitamin wird nicht nur für ein normales Knochenwachstum benötigt, es trägt auch zu einer normalen Immunabwehr bei.
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Hello Sunshine!
Vitamin D nimmt eine Sonderstellung unter den Vitaminen ein, denn den Hauptbedarf deckt der Körper mithilfe von Sonnenlicht selbst. Dementsprechend haben Indoor-Leseratten, Fernseh-Junkies und Computer-Freaks ein erhöhtes Risiko, einen Vitamin-D-Mangel zu entwickeln. Eltern von kleinen Stubenhockern sollten ihren Nachwuchs daher mindestens einmal täglich für zumindest 15 Minuten – im wahrsten Sinne des Wortes – an die frische Luft setzen. Besonders wichtig ist dies in den Frühlings- und Sommermonaten, da der Körper im Herbst und Winter aufgrund des Sonnenstands kein Vitamin D bilden kann und von den im Sommer angelegten Vitamin-D-Depots zehren muss. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt zudem, die Vitamin-D-Versorgung bei fehlender Eigenproduktion (z. B. in der lichtarmen Jahreszeit) über die Ernährung und/oder ein Vitamin-D-Präparat sicherzustellen.
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