Mikronährstoffe

Kurkuma - Königin der Gewürze

Holzlöffel mit leuchtendem Kurkumapulver, umgeben von frischer Kurkumawurzel auf dunklem Untergrund.

Mag. Margit Weichselbraun

22.05.20233 Min Lesezeit

Kurkuma verleiht Currymischungen ihre leuchtend gelbe Farbe, wird auch selbst zum Würzen und Färben verwendet sowie als „Goldene Milch“ getrunken. In der traditionellen indischen Kräuterlehre wird die „kleine Schwester des Ingwers“ sogar als heilig verehrt. Doch was hat es mit der Traditionspflanze auf sich? Und wie nimmt man sie am besten ein? Dazu mehr in unserem heutigen Pflanzenportrait.

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Was ist Kurkuma?

Kurkuma oder Curcuma (Curcuma longa) ist ein Ingwergewächs, das auch unter den Namen Gelbwurz, Safranwurzel oder im Englischen als turmeric bekannt ist. Die krautige Pflanze liebt warme, feuchte Standorte, kann Wuchshöhen von bis zu einem Meter erreichen und erinnert mit ihren schildförmigen Blättern ein klein wenig an eine Bananenstaude. Ihre wahre Größe steckt jedoch unter der Erde. Wie der Ingwer besitzt Kurkuma unterirdische Triebe, sogenannte Rhizome (Wurzelstock). Diese speichern besonders viele Pflanzenstoffe – darunter die farbgebenden Curcuminoide (bis zu 5 %) und ein spezielles ätherisches Öl (bis zu 6 %), das hauptsächlich aus Zingiberen, Tumeron und Curcumol besteht. Die geschälten Seitentriebe des Rhizoms sind auch jener Pflanzenteil, der hauptsächlich als Nahrungsergänzung, Gewürz oder Färbemittel genutzt wird.

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Ist Kurkuma gesund?

Kurkuma ist ein Gewürz, dass unsere Ernährung nicht nur geschmacklich und farblich interessanter macht. Auch seine inneren Werte lassen sich durchaus sehen. Ätherische Öle, Harze, Curcumin und andere damit verwandte Verbindungen (Curcuminoide) bereichern unsere Ernährung mit einem sehr spannenden Mix aus pflanzenspezifischen Stoffen. Die enthaltenen Curcuminoide verleihen dem Rhizom nicht nur seine knallorange Farbe, sie zählen in den letzten Jahrzehnten auch zu den am intensivsten wissenschaftlich untersuchten Naturstoffen.

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Kurkuma und seine Wirkung: Wofür ist Kurkuma gut?

Curcuma longa bringt nicht nur Würze und Farbe ins Leben, er kann auch unseren Körper wohltun. So kann die Pflanze auf immunologischer Ebene die Funktion unserer Abwehrkräfte unterstützen und zum Erhalt einer normalen Immunabwehr beitragen. Darüber hinaus kann Curcuma longa auch die Funktionen von Nerven und Leber unterstützen sowie zur Fettverdauung beitragen.

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Kurkuma als Nahrungsergänzungsmittel

Warum ist es sinnvoll, Kurkuma als Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen?

Wer Kurkuma nicht als Gewürz, sondern wegen seiner wohltuenden Effekten einnehmen möchte, der sollte zu hochwertigen Präparaten vertrauenswürdiger Anbieter greifen. Diese wurden im Idealfall auf ihre Qualität und Schadstoffbelastung hin überprüft, sowie auf ihren Curcumin-/Curcuminoidgehalt standardisiert.

BIOGENA Curcuma 500 mit standardisiertem Spezialextrakt Curcumin C3
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Darreichungsformen: Kapseln, Extrakt, Pulver, Tropfen & Co.

Kapseln, Pulver, Tropfen & Co - Konsumenten haben im Punkto Kurkuma die „Qual der Wahl“. Wer Kurkuma längerfristig einnehmen möchte, der sollte zu hochwertigen Kapselpräparaten mit qualitäts- und schadstoffgeprüftem Kurkuma-Extrakt greifen. Die Verkapselung ermöglicht hierbei eine punktgenaue Dosierung.

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Kurkuma - Dosierung & Anwendung

Wie viel Kurkuma am Tag?

Spezielle Kurkuma-longa-Extrakt-Präparate sollten nur kurzzeitig – über einige Tage bis Wochen – angewendet werden. Das von BIOGENA verwendete Spezialextrakt Curcumin C3 Complex® wurde bis zu Mengen von 1,755 g täglich (= GRAS-Status) als sicher eingestuft.

Wie nimmt man Kurkuma ein?

Kurkuma sollte idealerweise zu den Mahlzeiten eingenommen werden, denn das darin enthaltene Curcumin ist fettlöslich und kann in Verbindung mit Fett optimal verwertet werden.

Warum Kurkuma mit Pfeffer einnehmen?

Die Kombination mit schwarzem Pfeffer kann die Aufnahmerate des enthaltenen Curcumins um ein Vielfaches erhöhen. Zurückzuführen ist das auf den in Pfeffer enthaltenen Scharfstoff Piperin, der als eine Art Wirkverstärker fungiert.

Darf man Kurkuma in der Schwangerschaft und beim Stillen einnehmen?

Schwangere und stillende Mütter sollten auf Nahrungsergänzungen mit Kurkuma verzichten, da darüber noch keine ausführlichen wissenschaftlichen Daten vorliegen.

Fazit: Kurkuma ist ein Star der traditionellen indischen Küche und Kräuterlehre. Auch in Europa erfreut sich die Traditionspflanze mittlerweile großer Beliebtheit und bereichert hierbei unsere Ernährung mit einem breiten Spektrum an interessanten Inhaltsstoffen. Derzeit von der Wissenschaft noch viel umforscht, bleibt eine Wirkung jedoch unbestritten: Kurkuma mit seinen Curcuminoiden färbt kräftig und anhaltend sonngengelb.

Literatur beim Verfasser.

Margit Weichselbraun mit langen Haaren in einem schwarzen Kleid, mit verschränkten Armen in einem sanft beleuchteten Raum stehend. Schwarz-Weiß-Foto.

Mag. Margit Weichselbraun

Expertin Wissensmanagement, BIOGENA

Die faszinierende Welt der Mikronährstoffe und bewegende Gesundheitsthemen sind eine große Leidenschaft der studierten Ernährungswissenschaftlerin. Gekonnt zaubert die passionierte Wortschmiedin aus diversen wissenschaftlichen Quellen Beiträge, die umfangreiche Themen verständlich darlegen. Privat ist Margit Weichselbraun außerdem Vollblut-Mama zweier Kinder.

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