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Der Beckenboden und seine Rolle speziell bei Männern
Bein-, Arm-, Bauch- oder Brustmuskulatur – wenn wir an Muskeln denken, fallen vielen zuerst diese Bereiche ein. Der Beckenboden wird dagegen meist selten genannt. Daher könnte man vermuten, es handele sich dabei nur um ein winziges Gebiet. Doch weit gefehlt: Der Beckenboden, geformt wie eine flache Schale, ist so groß wie zwei nebeneinandergelegte Hände und erfüllt einige wichtige Aufgaben in deinem Körper:
Stützt die Organe: Bei Männern wie Frauen verschließt der Beckenboden das Becken nach unten, wodurch Organe wie Blase und Darm in ihrer Position gehalten werden können.
Beeinflusst die Körperhaltung: Der Beckenboden wirkt stützend und hilft dabei, dass du deinen Rücken aufrecht halten kannst. Er ist somit ein wesentlicher Baustein für eine korrekte Haltung.
Reguliert die Stuhl- und Urinkontrolle: Dieses Muskelpaket verschließt nach vorne die Blase sowie nach hinten den Darm und baut Gegendruck auf. Dadurch lassen sich Stuhl und Harn im passenden Moment abgeben.
Unterstützt die Sexualfunktion & Potenz: Ein gut durchbluteter Beckenboden kann das Liebesleben positiv beeinflussen und bei Männern die Potenz erhöhen.
Wusstest du schon? Zwischen Mann und Frau gibt es in puncto Beckenboden aber ein paar Unterschiede: Während Männer nur über zwei Durchtrittsstellen für Anus und Harnröhre verfügen, haben Frauen eine dritte für die Scheide. Durch den Geburtskanal befindet sich der Beckenboden beim weiblichen Geschlecht allerdings von Natur aus in einer schwächeren Position. Umgekehrt stabilisiert die Prostata bei Männern Blase und Harnröhre und nimmt damit eine Schlüsselrolle ein.
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Häufige Beckenbodenprobleme bei Männern
Der Beckenboden ist somit für einen funktionierenden Körper unentbehrlich – und gerade bei Männern eng mit der Prostata verbunden. Daher ist es wichtig, dass die dortigen Muskeln sowie das Bindegewebe straff bleiben. Nur so können deine Blase und dein Darm ihre Aufgaben zuverlässig erfüllen und du wirkst Beckenbodenproblemen bei Männern entgegen:
Prostatavergrößerung: Eine vergrößerte Prostata ist beim Wasserlassen faktisch im Weg und behindert die Arbeit des Beckenbodens. Sie kann somit zu Störungen bei der Entleerung sowie zu Harninkontinenz führen.
Prostatakrebs-Operation: Eine Prostatakrebs-Operation, bei der die Drüse entfernt wird, kann ebenso Beckenbodenprobleme hervorrufen – Inkontinenz und Erektionsstörungen sind oft die Folgen. Der Grund hierfür ist, dass die Prostata wie ein Puffer zwischen Blase und Schließmuskel wirkt. Entfällt dieser, verkürzt sich die Harnröhre. Ebenso kann der Muskel stark verkrampfen, wodurch sich Blase und Darm zum Entleeren nur noch schwer öffnen lassen.
Blasenschwäche und Inkontinenz: Generell kann ein geschwächtes Bindegewebe im Beckenbodenbereich zu ungewolltem Verlust von Urin führen.
Auch Nervenerkrankungen wirken sich mitunter negativ auf den Beckenboden und alle Vorgänge, die damit verbunden sind, aus.
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Warum Beckenbodentraining für Männer sinnvoll ist
Beckenbodentraining ist für Männer immer sinnvoll, besonders aber in folgenden Fällen:
Um Blasenschwäche zu lindern
Um die Blasenkontrolle zu verbessern
Um Inkontinenz vorzubeugen
Um die Durchblutung der Muskeln zu fördern
Um die Potenz zu stärken
Vor und nach Operationen an Blase, Darm, Prostata
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Beckenboden im Alltag stärken
Deine Beckenbodenmuskulatur solltest du also regelmäßig trainieren – im Idealfall täglich. Aber keine Sorge: Dich erwartet kein schweißtreibendes, stundenlanges Work-out, sondern im Gegenteil: 5 bis 10 Minuten pro Tag reichen.
Wer als Mann mit dem Beckenbodentraining starten möchte, tastet sich am besten langsam heran. Eine wichtige Rolle spielt dabei Achtsamkeit, wie folgende Übungen veranschaulichen, die im Alltag umgesetzt werden können:
Haltung bewahren: Aufrecht sitzen und gehen entlastet deinen Beckenboden und schützt vor Haltungsschäden.
Bewusst bewegen: Stehe hüftbreit, kippe das Becken leicht nach vorne, halte die Wirbelsäule lang – und spanne den Beckenboden an. Kleine Schritte auf der Stelle bringen Extra-Training für zwischendurch.
Lasten clever heben: Aus der Hocke anheben, Rücken gerade, Bauch und Beckenboden anspannen – so bleibt alles stabil und geschützt.
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Beckenbodentraining für Männer ganz ohne Anstrengung
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Du möchtest deinen Beckenboden gezielt und effizient stärken? Wir von BIOGENA haben dafür ein innovatives Trainingskonzept entwickelt, das deine Tiefenmuskulatur mithilfe von gezielten Magnetfeldimpulsen unterstützt.
Das Besondere: So viele intensive Muskelkontraktionen könntest du allein gar nicht erreichen. Das bedeutet für dich: maximale Effizienz, schnelle Erfolge und spürbare Ergebnisse. Ganz gleich, ob du Inkontinenz oder Blasenschwäche entgegenwirken, deine Rückengesundheit fördern oder das Thema Potenz aktiv angehen möchtest: Wir passen das Training individuell an deine Bedürfnisse an.
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Beckenboden trainieren: Einfache Übungen für Männer
Folgende drei weitere Beckenboden-Übungen für Männer wie Frauen helfen dabei, diese Muskulatur zu stärken:
Brücke: Auf den Rücken legen, Beine anwinkeln, Hände neben den Körper. Unterbauch, Blasenschließmuskel und Gesäß anspannen, Becken heben, 3–5 Sekunden halten, ablegen und entspannen.
Katzenbuckel: Im Vierfüßlerstand langsam einen Katzenbuckel formen, Gesäß und Beckenboden anspannen, 3–10 Sekunden halten, ausatmen und lösen.
Fersensitz: Auf die Fersen setzen, Gesäß, Blasenschließmuskel und Unterbauch anspannen, Fußrücken zum Boden drücken, Becken leicht nach vorne schieben, 3–10 Sekunden halten, entspannen.
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Fazit: Mehr Training für ein erfüllteres Leben
Der Beckenboden spielt nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer eine entscheidende Rolle. Er stützt und unterstützt wichtige Organe, sorgt für eine gute Körperhaltung und beeinflusst das sexuelle Wohlbefinden. Genau deswegen solltest du ihm jene Aufmerksamkeit schenken, die er benötigt, und ihn mit gezielten Beckenbodentrainingsübungen stärken. Für ein aktives und erfülltes Leben.
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