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Adenosintriphosphat (ATP) – was ist das?
Schauen wir uns zunächst den Aufbau an. Adenosin, ein körpereigenes Molekül, und drei Phosphatgruppen, also wichtige Mineralstoffe, ergeben zusammen jenen Stoff, den wir dir genauer vorstellen wollen: Adenosintriphosphat (ATP). Diese Komposition ist für dich überlebenswichtig. Und dabei gilt: Je mehr du davon besitzt, desto besser. Oder anders ausgedrückt: Kannst du auf viel ATP zurückgreifen, profitiert dein gesamter Organismus von dieser Energie. Umgekehrt bedeutet dies allerdings auch: Müssen deine Zellen mit nur wenig ATP auskommen, sinkt deine Kraft. Es ist also sinnvoll, stets ein Auge auf deinen Adenosintriphosphat-Haushalt zu haben, damit sich kein Mangel bildet.
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Wirkung und Funktion: Wofür dein Körper Adenosintriphosphat (ATP) benötigt
Ohne Adenosintriphosphat keine Energie – so könnte man es grob zusammenfassen, denn jede einzelne Zelle deines Körpers bezieht ihre Kraft aus diesem Molekülkomplex. Folgende Bereiche sind beispielsweise darauf angewiesen:
Muskeln: Dein Muskelkorsett kann ohne den ATP-Antrieb nicht funktionieren und du wärst nicht so mobil wie du bist.
Stoffwechsel: Adenosintriphosphat stellt Energie für verschiedene biochemische Prozesse zur Verfügung und spielt daher eine zentrale Rolle im Stoffwechsel.
Zellerneuerung: Ohne ATP wäre dein Körper nicht dazu imstande, neue Zellstrukturen aufzubauen.
Verdauung: Deine Verdauung benötigt Energie für all die mechanischen Abläufe, die nötig sind, damit Nahrung verarbeitet und dein Körper mit Nährstoffen versorgt werden kann.
Konzentration: ATP ist wichtig für die Signalweiterleitung in den Nervenzellen – zu wenig davon kann deine geistige Fitness beeinträchtigen.
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Wie Adenosintriphosphat (ATP) entsteht und welche Rolle dabei die Mitochondrien spielen
Die Gewinnung von ATP spielt sich vordergründig in den Mitochondrien ab. Das sind Zell-Bestandteile, die auch als „Kraftwerke deines Körpers“ bezeichnet werden, denn ihre Hauptaufgabe ist es, Energie zu produzieren. Jede Zelle besteht dabei aus Tausenden davon.
Genau dort werden bei der Zellatmung Glukose, Sauerstoff zu Kohlenstoffdioxid und Wasser abgebaut. Bei diesem Prozess bildet sich Energie in Form von Adenosintriphosphat. Und jetzt kommen Enzyme ins Spiel: Sie verwandeln das ATP sodann in ein Adenosindiphosphat (ADP) und ein freies Phosphat, wobei erneut Energie freigesetzt wird, die überwiegend den Muskeln zugutekommt. Schließlich muss ADP wieder in ATP umgewandelt werden. Ein Kreislauf entsteht. Dieser dynamische Prozess funktioniert jedoch nur, wenn dein Körper genügend Nährstoffe hierfür parat hat – diese speichert er innerhalb der ATP-Moleküle ab, bis die Zellen tatsächlich darauf zurückgreifen.
Das klingt doch gut, oder? Nun ja, der Haken dabei ist, dass ATP extrem rasch verbraucht wird und du dir daher keinen Vorrat davon anlegen kannst.
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Auf welche Weise der Körper rasch Adenosintriphosphat (ATP) (nach)produziert
Das Gebot der Stunde lautet daher: so schnell wie möglich Adenosintriphosphat nachproduzieren. Und das macht dein Organismus bei körperlichen Aktivitäten auf dreierlei Weise, je nachdem, ob er die Energie für Kurz- oder Langfristiges benötigt:
Kreatinphosphat: Für ganz kurze Anstrengungen greift dein Körper auf Kreatinphosphat zurück. Dieses befindet sich in deinen Muskelzellen und wandelt rasch ADP in ATP um. Je mehr du davon hast, desto besser.
Glykolyse: Dauert die Tätigkeit wenige Minuten, beginnt dein Körper damit, Kohlenhydrate in den Muskelzellen abzubauen und dabei Glukose-Moleküle zu spalten. Bei diesem Prozess entsteht ebenso ATP.
Aerobe Energiegewinnung: Für Aktivitäten, die länger als zwei Minuten dauern, wechselt dein Körper in die aerobe Energiegewinnung, wofür er Sauerstoff benötigt. Damit kann er besonders viel ATP produzieren. Deshalb gilt Ausdauertraining als effektive Methode, um das Energielevel zu steigern – aber dazu später noch mehr.
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Mehr Mitochondrien, mehr Energie
Eine zweite entscheidende Rolle kommt den Mitochondrien zu, denn die Anzahl der kleinen Kraftwerke im Körper variiert. Das heißt: Sie können sich sowohl vermehren als auch reduzieren – je nachdem, wie dein Energiepensum aussieht. Oder anders ausgedrückt: Wer seinen Körper und Geist stetig fordert, kann in der Regel auf viele dieser winzigen Kraftwerke zurückgreifen – und profitiert so von einem wirkungsvolleren ATP-Kreislauf. Menschen, die hingegen generell träge sind, laufen Gefahr, dass der Körper Mitochondrien abbaut – und damit das Energielevel sinkt.
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Symptome eines ATP-Mangels bzw. einer geringen Mitochondrien-Anzahl
Wer wenig Adenosintriphosphat (ATP) in seinem Körper hat bzw. mit einer geringen Anzahl an Mitochondrien zurechtkommen muss, wird somit in erster Linie Energieeinbußen hinnehmen müssen. Bei einem Adenosintriphosphat-Mangel können daher vor allem folgende Symptome auftreten:
Müdigkeit
Erschöpfung
Allgemeines Unwohlsein
Muskelschwäche und -krämpfe
Muskelschmerzen
Konzentrationsschwierigkeiten
Gedächtnisstörungen
Kopfschmerzen
Koordinationsstörungen
Herzrhythmusstörungen
Verdauungsprobleme
Infektanfälligkeit
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Mangel beheben: Wie du die ATP-Produktion deines Körpers unterstützen kannst
Wie kannst du nun einen solchen Adenosintriphosphat-Mangel effektiv beheben und deinen Körper dabei unterstützen, mehr ATP und Mitochondrien zu bilden? Mit den folgenden Tipps gelingt’s:
Ernährung: Je mehr wertvolle Nährstoffe du deinem Körper gönnst, desto besser läuft die Energieumwandlung. Achte daher vor allem auf regelmäßige Mahlzeiten und einen ausgewogenen Speiseplan. Integriere dabei genügend Proteine, hochwertige Fette und Öle sowie Calcium, Magnesium, Phosphor und Vitamin D in deinen Speiseplan. Kohlehydrate sollten wiederum möglichst langkettig sein.
Fasten: Wer zum Beispiel 1–2 Fastentage pro Woche etabliert oder auf intermittierendes Fasten setzt, kann dadurch nicht nur Gewicht verlieren und den Alterungsprozess verlangsamen, sondern auch sein Energielevel steigern.
IHHT-Training:
Bei IHHT handelt es sich um eine Methode, bei der deinem Körper in definierten Intervallen Sauerstoff entzogen und sodann wieder vermehrt zugeführt wird. Damit können der Stoffwechsel angeregt, die Zellregeneration unterstützt und die Lunge gestärkt werden. Ebenso wird die Sauerstoffnutzung deines Körpers stimuliert und es kann zu einer Leistungssteigerung kommen. Von all dem profitieren auch deine Mitochondrien.
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Kalte Thermogenese: Kälte ist zwar zunächst meist unangenehm, langfristig gesehen bringen regelmäßige Kälte-Anwendungen aber viele Vorteile mit sich: Dein Körper muss dabei zum Ausgleich vermehrt Wärme produzieren, also Energie. Etliche damit verbundene Prozesse laufen dabei im braunen Fettgewebe ab, wo sich besonders viele Mitochondrien tummeln.
Ausdauertraining: Die Anzahl der Mitochondrien in deinen Muskelfasern kannst du auch durch Ausdauertraining steigern. Egal, ob du dich auf das Mountainbike schwingst oder die Laufschuhe schnürst – bei beidem steigt die Chance, dass auch dein Gehirn mehr Mitochondrien bildet.
Nahrungsergänzungsmittel: Mit verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln kannst du nicht nur deinen Körper besser mit allem versorgen, was er braucht, sondern steigerst mitunter auch deine Kraft – und entwickelst so mehr Mitochondrien.
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Wenn es um Energie auf Zellebene geht, ist Coenzym Q10 ein echter Schlüsselspieler. Es wirkt in deinen Mitochondrien und unterstützt als wichtiger Bestandteil der sogenannten Atmungskette die Produktion von ATP. Besonders in Zeiten hoher Belastung oder wenn der natürliche Q10-Spiegel mit dem Alter sinkt, kann eine gezielte Supplementierung sinnvoll sein.

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Fazit: Raus aus der Komfortzone, rein in den Energieschwung
Adenosintriphosphat ist der Hauptspeicher deiner Zellen. Und damit dieser reibungslos funktioniert, sind genügend Nährstoffe notwendig. Dein Körper speichert das lebenswichtige ATP allerdings nur kurzfristig, daher ist es wichtig, dass er rasch neues nachproduziert und du ihm mehr Mitochondrien hierfür zur Verfügung stellst. Die Anzahl vergrößerst du am besten durch einen gesunden Lebensstil, der eine ausgewogene Ernährung, Ausdauertraining und andere anregende Maßnahmen enthält. Ergänzend dazu können Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein.
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