Mikronährstoffe
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03.11.2016 • 1 Min Lesezeit
Orale Kontrazeptiva haben das Leben von Frauen verändert. Selbstbestimmtheit und Kontrolle über das eigene Leben haben viel dazu beigetragen, dass sich die Stellung der Frau in unserer Gesellschaft, in der Arbeitswelt und im Privatleben in den letzten 50 Jahren entschieden verbessert hat. Doch wie immer liegen Licht und Schatten eng beieinander. Denn wie bei jeder medikamentösen Intervention sind auch beim Gebrauch der „Pille“ Nebenwirkungen möglich. Das erhöhte Thromboserisiko ist hinlänglich bekannt. Nun zeigen neue Daten, dass Frauen, die mit der Pille verhüten, auch öfter an Depressionen erkranken.
Dänische Forscher haben im Rahmen einer nationalen prospektiven Kohortenstudie die psychiatrischen Daten vonFrauen mit der Verwendung von oralen Kontrazeptiva verglichen. Dabei konnte nachgewiesen werden, dass die Verwendung der Pille mit dem nachfolgenden Gebrauch von Antidepressiva sowie mit dem erstmaligen Auftreten einer diagnostizierten Depression positiv assoziiert ist. Bei Heranwachsenden im Alter von 15 bis 19 Jahren war der Zusammenhang besonders ausgeprägt.
Selbstverständlich beweist das nicht zwingend einen kausalen Zusammenhang. Das betonen die Forscher auch explizit – offenbar möchte man auch einem lukrativen (und mächtigen) Industriezweig nicht zu nahe treten. Allerdings wissen wir auch, dass Frauen, die orale Kontrazeptiva anwenden, mit Vitamin B6- und Folsäure-Verarmung zu kämpfen haben. Beide Substanzen spielen im Serotoninstoffwechsel eine wesentliche Rolle. Und wer hier eine Prädisposition aufweist, kann auch aufgrund von Mangelzuständen in eine depressive Verstimmung abgleiten.
Es wäre eine logische Folge dieser Erkenntnis, die entsprechenden Präparate mit Folsäure und Vitamin B6 anzureichern. Verständlicherweise scheuen die Hersteller die dadurch notwendigen neuen Zulassungsprozesse. Und natürlich wäre das auch ein Eingeständnis, dass die „Pille“ nicht nur süß, sondern auch bitter sein kann. Solange von dieser Seite also kein Handeln zu erwarten ist, liegt es an uns, Aufklärung zu betreiben und Lösungen anzubieten. Das Präparat Biogena PilloVit B6® wurde dafür entwickelt. In einer Interventionsstudie mit PilloVit B6® konnten wir nachweisen, dass sich durch die Mikronährstoff-Kombination das psychische Wohlbefinden signifikant verbesserte. Ein kleiner täglicher Aufwand mit großer Wirkung.
Hier geht’s zur dänischen Studie
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