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Leucin – was ist das?
Starten wir mit der wichtigsten Frage: Leucin – was ist das überhaupt? Nun, Leucin gehört zur Familie der essentiellen Aminosäuren – ein Clan, der für deinen Körper unentbehrlich ist. Denn diese stickstoffhaltigen Verbindungen braucht dieser, um damit in erster Linie die Protein-Produktionsmaschine anwerfen zu können. Und Proteine sind nicht umsonst in aller Munde – sie spielen eine große Rolle für vielfältige Bereiche wie deine Muskeln, dein Immunsystem, deine Hormone oder deine Haut.
Das Wörtchen „essentiell“ bedeutet in diesem Kontext, dass dein Körper auf diese Aminosäuren angewiesen ist, sie allerdings nicht selbst herstellen kann. Wie du trotzdem an sie herankommst? Mithilfe einer passenden Ernährung bzw. begleitend dazu mit Nahrungsergänzungsmitteln.
In Summe besteht die Sippe der essentiellen Aminosäuren aus neun verschiedenen Mitgliedern. Aber wie in jeder Verwandtschaft, sind auch bei dieser Truppe nicht alle gleich – im Gegenteil: Sie unterscheiden sich zum einen äußerlich, zum anderen in ihrer Wirkung. So haben manche davon ein ring- oder kettenförmiges Aussehen, andere sind verzweigtkettig, die sogenannten BCAAs. Und während einige davon dein Immunsystem unterstützen können, fördern andere wiederum deine Muskeln, deine Haut, deine Stimmung oder deinen Schlaf.
Und wie sieht es nun konkret mit Leucin aus? Diese Aminosäure zählt – zusammen mit seinen Geschwistern Valin und Isoleucin – zu den BCAA. Ein kraftvolles Trio, das dir vor allem beim Muskelaufbau helfen kann, deinen Stoffwechsel belebt und deine Wundheilung und Gewebebildung begünstigt. Schauen wir uns das daher genauer an.
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Was Leucin kann: Wirkung und wichtigste Vorteile der Aminosäure
Vor allem bei Sportler:innen hat Leucin in den letzten Jahren aufgrund seiner vielen Vorteile in Bezug auf Muskelaufbau und Fettverbrennung Pluspunkte sammeln können. Aber Leucin bringt noch einige weitere interessante Wirkungsweisen mit:
Befeuert deine Protein-Produktionsmechanismus
Unterstützt deinen Muskelaufbau
Beugt Muskelabbau nach körperlicher Aktivität vor
Liefert dir Energie
Hilft bei der Glukosebereitstellung
Regt die Ausschüttung von Insulin an
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Vorkommen: In welchen Lebensmitteln ist Leucin enthalten?
Jetzt stellt sich die Frage: Wo ist Leucin enthalten – in welchen Lebensmitteln und Produkten? Besonders reich an Leucin sind die folgenden Nahrungsmittel, die du daher in deinen Speiseplan integrieren solltest:
Cashewkerne
Sojabohnen
Linsen
Erdnüsse
Rindfleisch und -leber
Lachs
Thunfisch
Sardinen
Forelle
Hühnerbrust
Molkenprotein
Eier
Parmesan
Camembert
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Für wen ist Leucin geeignet?
Du gehörst nicht zu den Sportskanonen und bist nur mäßig aktiv? Dann lässt sich dein Tagesbedarf an Leucin in der Regel gut über eine ausgewogene Ernährung decken. Gehst du jedoch körperlich regelmäßig an deine Grenzen, startest eine Fastenkur, willst abnehmen oder bist mental gefordert? Dann kann die zusätzliche Einnahme eines hochwertigen Nahrungsergänzungsmittels sinnvoll sein.
Ein bedeutender Vorteil von Leucin ist, dass die Aminosäure dabei hilft, den Blutzuckerspiegel während des Sports zu regulieren. Das ist wichtig, damit dir genügend Energie für schweißtreibende Übungen zur Verfügung steht. Ebenso fördert Leucin die Ausschüttung des Hormons Insulin. Dieses kann den Transport von Glukose und Aminosäuren in die Muskelzellen beschleunigen, wodurch dein Körper auf mehr Aminosäuren zurückgreifen kann, um Muskeln wachsen zu lassen. Ebenso hilft es bei der Regenerierung danach.
Leucin kann dich darüber hinaus beim Abnehmen unterstützen, indem du energiegeladener bist, deine Proteinbiosynthese reibungslos funktioniert und damit deine Muskeln aufblühen. Dadurch steigt auch dein Grundumsatz. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Wachstumshormon Somatotropin, welches durch Leucin verstärkt ausgeschüttet wird. Es reguliert das Verhältnis zwischen Muskelmasse und Fettanteil in deinem Körper. Wenn du hingegen fastest, um Kilos purzeln zu lassen, verhindert Leucin, dass deine Muskeln dabei in Mitleidenschaft gezogen werden.
Auch ältere Menschen profitieren von einem verlangsamten Muskelverlust. Zudem hat sich diese Aminosäure bei allerlei Krankheiten wie Adipositas, Muskel-, Leber- und Gelenk-Leiden, Depressionen, Diabetes oder Erschöpfungszuständen bewährt. Sie lindert Symptome und beschleunigt Heilungsprozesse.
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Wieviel Leucin pro Tag? Infos zu Tagesbedarf & Einnahme
An Tagen, an denen du sportlich aktiv bist, nimmst du am besten zusätzlich 2–3 g Leucin vor oder nach dem Workout ein. An trainingsfreien, ruhigeren Tagen reicht eine zusätzliche Menge von 1 g Leucin, die du zur größten Mahlzeit einnehmen kannst.
Die genaue Dosierung hängt von vielen Faktoren ab, wie etwa deinem Gewicht, Alter oder deiner Fitness. Halte dich dabei stets an die Empfehlungen des jeweiligen Produktes. Besprich eine Einnahme von Leucin am besten vorab mit medizinischem Fachpersonal, um sicherzugehen, dass du dabei alles richtig machst.

BCAA 500
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Mit welchen Nebenwirkungen kann Leucin verbunden sein?
Nebenwirkungen sind bei Leucin äußerst selten, trotzdem können sie – wie bei jedem Nahrungsergänzungsmittel – auftauchen. Vor allem, wenn du nicht auf die empfohlene Tagesdosis achtest, gleichzeitig Medikamente nimmst oder ein empfindliches Verdauungssystem hast. Die möglichen Nebenwirkungen von Leucin sind mild: Übelkeit, Durchfall, Müdigkeit oder Kopfschmerzen.
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Leucin-Mangel: Symptome
Hast du zu wenig dieser essentiellen Aminosäure vorrätig, kann sich das auf unterschiedliche Weise zeigen. Zu den häufigsten Symptomen eines Leucin-Mangels zählen:
Muskelschwäche und -abbau
Niedriger Blutzuckerspiegel
Müdigkeit und Erschöpfung
Schlechte Wundheilung
Geschwächtes Immunsystem
Haut-, Haar- und Nagelprobleme
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Leucin und seine Verbündeten: Warum die Kombination mit anderen Aminosäuren wichtig ist
Leucin hat schon allein viel zu bieten, sein volles Potenzial entfaltet dieser Vitalstoff aber erst, wenn du ihn mit anderen Vertretern der Aminosäuren-Familie kombinierst. Getreu dem Motto: „Allein sind wir stark, zusammen sind wir unschlagbar.“ Oder anders ausgedrückt: Obwohl Leucin deine Proteinsynthese nachweislich in Schwung bringt, reicht diese Substanz allein nicht aus, um effektiv Muskeln aufzubauen. Möchtest du diesen Effekt verstärken, setze also daneben speziell auf seine Geschwister Valin und Isoleucin. Noch besser ist es, wenn du darauf achtest, dass dein Körper stets alle essentiellen Aminosäuren bekommt. Nur dann hat er genügend Bausteine zur Verfügung, um neues Gewebe zu entwickeln. Und du kannst wieder Vollgas geben. Beim Training. Im Alltag. Überall.
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Fazit:
Proteine hier, Proteine da. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendwo auf die Wichtigkeit dieser Körperbausteine hingewiesen wird. Schließlich wollen wir alle unseren Körper optimieren. Doch damit dieser diese wertvollen Subtanzen überhaupt bilden kann, braucht er noch andere Helferlein – allen voran Aminosäuren. Speziell, wenn es um Muskeln geht, sticht Leucin klar hervor. Aber nicht nur Sportler:innen, sondern auch Menschen, die ein paar Kilos verlieren wollen, ältere Personen und solche, die an Krankheiten leiden, profitieren mitunter von diesem Vitalstoff.
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