Haut & Beauty

Welcher Hauttyp bist du?

Zwei Liegestühle unter einem blauen Sonnenschirm an einem Sandstrand, mit klarem Himmel und Palmen in der Ferne im Hintergrund.

Lisa Ressi, MSc

09.03.20232 Min Lesezeit

Die Haut ist unser größtes Sinnesorgan und benötigt gerade im Sommer ausreichend Schutz vor der Sonne. Doch wie viel Sonne ist eigentlich gesund für die eigene Haut und welcher Lichtschutzfaktor ist am besten für mich geeignet?

„Wer die Sonne genießen möchte, sollte auf Sonnenschutz von innen und außen achten.“ Diese Worte der Salzburger Dermatologin Dr. med. univ. Birgitt Hantich-Hladik sollte sich jeder zu Herzen nehmen, denn je nach Hauttyp kann sich die Haut nur bis zu einem gewissen Grad selbst vor den UV-Strahlen schützen. Jeder Hauttyp hat eine gewisse Eigenschutzzeit. Das ist jene Zeitspanne, die die Haut der Sonne ausgesetzt sein kann, ohne dass sie einen Schaden davonträgt. Nach dem Dermatologen Fitzpatrick lassen sich 6 Hauttypen unterscheiden:

01

Typ I – Keltischer Typ

Lächelnde Frau mit langen roten Haaren und Sommersprossen, die ein schwarz-weiß gestreiftes Oberteil trägt und vor einem hellen Hintergrund in die Kamera blickt.

Merkmale

  • sehr helle Hautfarbe

  • rötliches, hellblondes Haar

  • blaue, grüne, hellgraue Augen

  • viele Sommersprossen

  • wird nicht braun

Eigenschutzzeit

3–10 Minuten

Lichtschutzfaktor

mindestens LSF 30

02

Typ II – Nordischer Typ

Person mit kurzen blonden Haaren und blauen Augen, die ein helles Oberteil trägt und mit neutralem Gesichtsausdruck direkt in die Kamera blickt.

Merkmale

  • helle Hautfarbe

  • blondes, hell-, dunkelbraunes Haar

  • blaue, grüne, graue Augen

  • oft Sommersprossen

  • langsame, minimale Bräunung

Eigenschutzzeit

10-20 Minuten

Lichtschutzfaktor

mindestens LSF 25

03

Typ III – Mischtyp

Frau mit langen braunen Haaren und einem dezenten Lächeln, die ein hellgraues Oberteil trägt und im Freien über ihre Schulter blickt.

Merkmale

  • mittlere Hautfarbe

  • dunkelblondes, hell-, dunkelbraunes Haar

  • braune, blaue, grüne, graue Augen

  • kaum Sommersprossen

  • langsame aber fortschreitende Bräunung bis hellbraun

Eigenschutzzeit

20–30 Minuten

Lichtschutzfaktor

mindestens LSF 20

04

Typ IV – Mediterraner Typ

Lächelnde Frau mit langen braunen Haaren, die in die Kamera schaut, im Freien vor einem klaren blauen Himmel.

Merkmale

  • bräunliche, olivfarbene Haut (in ungebräuntem Zustand)

  • braune Augen

  • braunes, schwarzes Haar

  • keine Sommersprossen

  • schnelle Bräunung bis mittelbraun

Eigenschutzzeit

mehr als 30 Minuten

Lichtschutzfaktor

mindestens LSF 15

05

Typ V - Dunkler Typ

Frau mit langen dunklen Haaren und neutralem Gesichtsausdruck, umrahmt von weichen weißen Vorhängen, trägt ein helles Oberteil.

Merkmale

  • dunkle Hautfarbe (grauer Unterton ist üblich)

  • dunkle Augen

  • schwarzes Haar

  • keine Sommersprossen

  • schnelle Bräunung

Eigenschutzzeit

mehr als 60 Minuten

Lichtschutzfaktor

mindestens LSF 15

06

Typ VI - Schwarzer Typ

Eine Person mit geflochtenen Haaren und einem ruhigen Gesichtsausdruck, beleuchtet von sanftem natürlichem Licht, blickt in die Kamera.

Merkmale

  • dunkelbraune bis schwarze Haut

  • dunkle Augen

  • schwarzes Haar

  • keine Sommersprossen

  • schnelle Bräunung

Eigenschutzzeit

mehr als 90 Minuten

Lichtschutzfaktor

mindestens LSF 10 (insbesondere für Nase, Lippen und Nacken)

Neben dem passenden Lichtschutzfaktor sind auch Mikronährstoffe für eine gesunde Sommerhaut wichtig. „Die Vitamine B3, B9 und B12 sowie Grüner Tee können die Haut von innen unterstützen. Für eine schnellere Regeneration der sonnenstrapazierten Haut sorgen außerdem Extrakte aus Olivenblatt, Granatapfel und Traubenkernen", betont die Dermatologin. Besonders wichtig ist es Dr. Hantich-Hladik, mit einem Mythos aufzuräumen: „Viele Menschen glauben, dass man durch die Verwendung eines hohen Sonnenschutzfaktors nicht braun wird. Doch das ist falsch! Vielmehr ist langsames geschütztes Bräunen nicht nur gesünder für die Haut, sondern sorgt auch dafür, dass die Haut länger knackig und jung bleibt.“

Folgendes sollte man unbedingt beachten:

  • nach dem Sonnenbaden auf zusätzliche Solarium-Besuche verzichten

  • 30 Minuten vor der direkten Sonnenbestrahlung eincremen

  • ungeschütztes Aalen in der Sonne zwischen 12 und 15 Uhr vermeiden

  • beim Sonnenbaden keine parfümierten Lotionen oder Hormoncremes sowie Öle oder ölhaltige Sonnencremes verwenden

  • Achtung bei der Einnahme von Johanniskraut, es erhöht die Lichtempfindlichkeit

Lisa Ressi, MSc

Expertin Wissensmanagement & Referentin

Lisa Ressi ist Dipl. Gesundheits-& Krankenpflegerin mit einem Masterabschluss in Gesundheitswissenschaften. Seit über 20 Jahre schlägt Ihr Herz für Mikronährstoffe. Während Ihrer Tätigkeit als freiberufliche Gesundheits-& Krankenpflegerin konnte Sie zudem viel praktische Erfahrungen mit Mikronährstoffen sammeln.

Ihre Reise bei BIOGENA hat 2014 begonnen. Neben Ihrer Tätigkeit als Mikronährstoffberaterin im BIOGENA Store Linz hat Sie mit viel Engagement und Liebe den Kompaktkurs MikronährstoffCoach® ins Leben gerufen. Seit 2022 ist Sie Mitglied des BIOGENA Wissenschaftsteams und kann Ihrer großen Leidenschaft der Wissensvermittlung nachkommen. Ganz nach dem Motto „Wissen schafft Gesundheit“ teilt sie ihr Wissen in Vorträgen, Seminaren, Podcasts oder auch Beiträgen sehr praxisbezogen mit all jenen, die an der Gesundheitsförderung und Therapiebegleitung mit Mikronährstoffen interessiert sind.

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