01
Mikronährstoff-Defizite sind weit verbreitet
Das Thema Mangelernährung im Zusammenhang mit Wundheilung aber auch generell mit Erkrankungen erfährt noch immer nicht die Aufmerksamkeit, die es verdient. Gerade bei chronischen Erkrankungen und bei langjähriger Medikamentenverwendung ist das Abgleiten des Patienten in eine Mangelsituation wahrscheinlich. Dadurch wird das Risiko für Komplikationen erhöht, zu denen ein erhöhtes Infektionsrisiko, ein gesteigerter Bedarf an Medikamenten und eine verlängerte Rehabilitationszeit zählen. Dies vermindert die Lebensqualität der Patienten und erhöht die ökonomische Belastung des Gesundheitssystems.
02
Unterstützung durch proteolytische Enzyme
Das proteolytische Enzym Bromelain aus der Ananas ist als topische Behandlungsoption bereits erfolgreich erprobt. Auch gibt es Hinweise, dass seine orale Supplementierung die Wundheilung fördert. Bromelain hat antiinflammatorische, antiödemische und fibrinolytische Eigenschaften. Letztere sind durch die durch Bromelain verstärkte Umwandlung von Plasminogen zu Plasmin bedingt, was die Abbaurate von Fibrin erhöht.
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