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Über die Studie
Astragalus membranaceusist eine Pflanze mit Tradition, die in ihren Ursprungsländern auf eine jahrtausendealte Verwendungsgeschichte zurückblicken kann. Moderne Analyseverfahren ermöglichen uns mittlerweile tiefere Einblicke in die Wirkmechanismen von Pflanzen wie Astragalus membranaceus. 2013 entdeckte das Team rund um Wan, dass Astragalosid II, ein wichtiger aktiver Inhaltsstoff des fernöstlichen Schmetterlingsblütlers, die Aktivität eines Enzyms namens CD45-Phosphatase erhöhen und somit bestimmte weiße Blutzellen aktivieren kann, die der Immunabwehr dienen (Th-1-Zellaktivierung).
Basierend auf dieser Neuentdeckung beschloss das hinter den Wissenschaftlern stehende Institut die jüngsten immunologischen Forschungsergebnisse zu Astragalus membranaceus in einer Review zusammenzufassen. Die Übersichtsarbeit zeigte, dass die Traditionspflanze unser Immunsystem über mehrere Mechanismen unterstützt. Dazu zählen neben oben genannter Wirkung u. a. auch die Hemmung bestimmter entzündungsfördernder Stoffe (Zytokine) sowie die Regulierung der Balance zwischen Effektorzellen und regulatorischen T-Zellen.
Immunregulierende Effekte bescheinigt Astragalus membranaceus auch eine aktuelle Studie, die im Juli 2019 publiziert wurde. Diese zeigte, dass die Supplementierung eines Astragalus-Wurzelextrakts Überempfindlichkeitsreaktionen auf bestimmte Reizstoffe signifikant lindert.
Fazit: In seiner chinesischen Heimat schon seit Langem als immunologischer Wegbegleiter geschätzt, deuten aktuelle Studien darauf hin, dass Astragalus membranaceus nicht nur unsere Immunabwehr aktiv unterstützt, sondern auch dabei, unser Immunsystem bei Anwesenheit potenzieller Reizstoffe nicht so schnell aus der Reserve zu locken.
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