Vitamine

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Vitamine - Lebenswichtige Stoffe

Vitamine. Ihr Name ist Programm. Vom lateinischen Begriff „vita“ (Leben) abgeleitet, sind diese Naturstoffe für uns Menschen tatsächlich lebenswichtig. Da sie viele Aufgaben im menschlichen Körper erfüllen und an zahlreichen biochemischen Prozessen beteiligt sind, sind Vitamine für unseren Organismus unerlässlich. Vitamine sind Bestandteile zahlreicher Enzyme und arbeiten so am gesamten Stoffwechsel mit. So sind sie beispielsweise am Aufbau und Schutz von Zellen sowie bei der Bildung von Hormonen oder der Energiegewinnung beteiligt und sorgen dafür, dass sich unser Immunsystem in einer guten Ausgangsposition befindet.

Vitamine sind wasser- oder fettlöslich. Bis auf einige Ausnahmen können sie nicht selbst gebildet werden, sondern müssen dem Körper von außen zugeführt werden.

Was sind Vitamine? 

Spätestens mit der Entdeckung der ersten Vitamine im Jahr 1908 wurde deutlich, dass wir Menschen nicht allein von der Energie, die uns Nahrungsmittel liefern,  leben können. Über unsere Ernährung erhalten wir auch eine Reihe an Mikronährstoffen, die für die Funktion unseres Organismus unabdingbar sind. Zu diesen essentiellen Stoffen zählen u.a. 13 Vitamine, die regelmäßig und in ausreichenden Mengen über Lebensmittel zugeführt werden müssen – denn bis auf wenige Ausnahmen können wir sie nicht selbst bilden.  

Welche Vitamine gibt es und was sind ihre Aufgaben?  

Vitamine werden nach ihrem Löslichkeitsverhalten in zwei Gruppen geteilt: in die fettlöslichen und in die wasserlöslichen Vitamine. Während zu den fettlöslichen Vitaminen die Vitamine A, D, E und K zählen, umfassen die wasserlöslichen Vitamine die B-Vitamine sowie Vitamin C.  

Anders als die so genannten Makronährstoffe (= Fette, Kohlenhydrate, Eiweiße) werden Vitamine nicht als Bausteine oder zur Energiegewinnung genutzt. Vielmehr dienen sie unserem Köper als Hilfs- und Werkstoffe, um wichtige Aufgaben innerhalb des Stoffwechsels zu erfüllen. So beteiligen sich Vitamine unter anderem an Wachstum, Bildung und Erhalt verschiedener Gewebe und am Schutz der Zellen vor oxidativem Stress, sowie an der Bildung von Hormonen oder der Energiegewinnung. 

Welche Vitamine braucht der Körper?  

Jedes der 13 Vitamine übernimmt in unserem Körper spezielle Aufgaben. Deshalb ist es wichtig darauf zu achten, dass unser Körper stets mit allen Vitaminen ausreichend versorgt sind. 

Vitamine im Überblick

Fettlösliche Vitamine

Wasserlösliche Vitamine

Vitamin A

Vitamin B1 (Thiamin)

Vitamin D

Vitamin B2 (Riboflavin)

Vitamin E

Vitamin B3 (Niacin)

Vitamin K

Vitamin B6 (Pyridoxin)

 

Folsäure (Vitamin B9)

 

Vitamin B12

 

Biotin (Vitamin H)

 

Vitamin C

Fettlösliche Vitamine

Wie der Name bereits verrät, sind fettlösliche Vitamine nur in fettigem Milieu löslich. Das heißt, dass für ihre Aufnahme in den Körper immer ein Fettträger vorhanden sein muss. Nur so können die Vitamine im Darm zusammen mit Fetten verpackt werden, um danach vom Darm in die Gewebe transportiert zu werden.

Unser Körper kann fettlösliche Vitamine in großen Mengen speichern. Wichtige Vitaminspeicher sind beispielsweise die Leber und das Depotfett. Aus diesen Speichern kann unser Körper die nötigen Mengen entnehmen, wenn wir mal nicht jeden Tag alle Vitamine zu uns nehmen.

Während Vitamin A und D auch von unserem Organismus selbst synthetisiert werden können, müssen Vitamin E und K durch die tägliche Nahrung zugeführt werden.

Vitamin A

Vitamin A ist als essenzieller Nährstoff am Sehvorgang beteiligt und trägt zum Erhalt der normalen Sehkraft bei. Darüber hinaus ist Vitamin A zentral für zahlreiche Stoffwechselprozesse, wie z.B. beim Eisenstoffwechsel oder bei der Zellspezialisierung. Zudem ist es wichtig für den Erhalt normaler Haut inklusive Schleimhäute und trägt zu einem gut funktionierenden Immunsystem bei. Auch bei der Erneuerung der Blutkörperchen und der Immunabwehr spielt Vitamin A eine wesentliche Rolle.

Vitamin D

Vitamin D ist für den menschlichen Körper wichtig, denn es übernimmt unzählige Aufgaben im Organismus. Es trägt zum Erhalt der Knochen und Zähne sowie der normalen Muskelfunktion bei. Außerdem spielt Vitamin D eine Rolle bei der Aufnahme von Calcium und Phosphor aus der Nahrung und unterstützt die Funktion des Immunsystems.

Vitamin E

Vitamin E ist ein wichtiger Schutzfaktor für die Zellen. Durch seine Fähigkeit, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen, kann Vitamin E die Zellwände und andere Körperstrukturen vor Schäden bewahren.

Vitamin K

Vitamin K ist die Kurzform für „Koagulationsvitamin“, benannt nach seiner Wirkung bei der Aufrechterhaltung der Blutgerinnung. Zusätzlich ist es an der Bildung von Substanzen beteiligt, die am Knochenstoffwechsel und der Mineralisierung des Knochens mitwirken. Somit trägt es zur Erhaltung normaler Knochen bei.

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Wasserlösliche Vitamine 

Die wasserlöslichen Vitamine verteilen sich in allen wasserhaltigen Bereichen des Körpers, beispielsweise im Blut oder in den Zellzwischenräumen. Im Gegensatz zu den fettlöslichen können sie, mit Ausnahme von Vitamin B12 nicht im Körper gespeichert werden. Daher müssen sie kontinuierlich über die Nahrung zugeführt werden. 

Vitamin B Komplex 

Vitamin B beziehungsweise die Vitamine des B-Komplexes (Thiamin (B1), Riboflavin (B2), Folsäure, Pantothensäure, Biotin, Niacin, Vitamin B6, Vitamin B12) werden im Körper für die Bereitstellung von Energie und für die reibungslose Funktion des Nervensystems benötigt. Neben der Funktion der Nervenzellen unterstützen sie auch unsere Psyche und erfüllen weitere Aufgaben im Körper. Die Vitamine B1 und B2 tragen zur normalen Funktion des Nervensystems bei. Biotin, Folat und weitere Vitamine tragen zur normalen psychischen Funktion bei. Die Vitamine B2, B6 sowie B12 unterstützen den Energiestoffwechsel und tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. 

Vitamin C 

Das Vitamin C ist in erster Linie durch seine Arbeit im Immunsystem bekannt. Doch Vitamin C kann mehr als das und ist in vielen weiteren Prozessen im Organismus involviert: So unterstützt das wasserlösliche Vitamin durch seine Rolle in der Kollagenbildung die normale Funktion von Blutgefäßen. Zudem ist es wichtig für unser antioxidatives Schutzsystem: Es trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und fördert die Regeneration der reduzierten Form von Vitamin E. 

Biotin 

Biotin hat im Körper zahlreiche Aufgaben – unter anderem trägt es zur Erhaltung normaler Haut und Haare bei. Auch bei zahlreichen Stoffwechselprozessen, wie beim Energiestoffwechsel oder beim Stoffwechsel der Makronährstoffe und dem Nervensystem spielt Biotin eine wichtige Rolle. 

Folsäure 

Folsäure ist im Körper an einer Reihe von Stoffwechselprozessen beteiligt. Unter anderem spielt sie eine wichtige Rolle für die Zellteilung, Blutbildung und für das Wachstum des mütterlichen Gewebes. Deshalb ist Folsäure besonders in der Schwangerschaft wichtig. Folsäure ist in pflanzlichen Nahrungsmitteln ebenso enthalten wie in tierischen, wobei die tierische vom Körper besser aufgenommen wird. 

Niacin 

Niacin kann, anders als die meisten Vitamine, auch vom menschlichen Körper selbst aus der Aminosäure Tryptophan hergestellt werden. Als Bestandteil wichtiger Enzyme spielt es im Stoffwechsel eine wesentliche Rolle, wo es am Energiestoffwechsel und der Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung mitwirkt. Darüber hinaus unterstützt dieses Vitamin die Erhaltung normaler Haut und Schleimhäute. 

Pantothensäure 

Pantothensäure trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Sie unterstützt die geistige Leistung und ist außerdem an der normalen Synthese und am normalen Stoffwechsel von Steroidhormonen, Vitamin D und einigen Neurotransmittern beteiligt. 

Welche Vitamine darf man nicht zusammen einnehmen? 

Während bestimmte Mineralstoffe in hohen Dosierungen die Aufnahme anderer spezieller Mineralstoff-Vertreter beeinträchtigen können, ist das innerhalb der Vitamine nicht der Fall. Gemäß dem Motto „gemeinsam statt einsam“ gelten bestimmte Vitamin-Kombinationen sogar als besonders clever. So machen sich beispielsweise die beiden Vitamine D und K vereint für robuste Knochen stark, während eine Reihe an B-Vitaminen (Biotin, Niacin, Vitamine B1, B6, B12) gemeinsam Nerven & Psyche unterstützen. 


FAQs

Es ist richtig, dass eine gesunde und ausgewogene Ernährung fast alle Mikronährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe liefert, die der Mensch braucht. Doch manche Menschen haben in besonderen Lebenssituationen einen erhöhten Bedarf an bestimmten Mikronährstoffen. Es handelt sich dabei etwa um Sportler, Menschen im Wachstum oder Schwangere, aber auch um Menschen, die bestimmte Lebensmittel nicht essen möchten (z.B. Vegetarier) oder aufgrund von Unverträglichkeiten nicht essen dürfen. Für sie ist es sehr schwierig, sich allein durch die tägliche Ernährung ausreichend zu versorgen. Schwangere benötigen beispielsweise mehr Folsäure und die Omega-3-Fettsäure DHA – diese Mengen können mit einer Mischkost kaum oder gar nicht aufgenommen werden. Vegetarier haben Schwierigkeiten, ihren Vitamin-B12-Bedarf zu decken. Menschen mit Laktose-Unverträglichkeit nehmen zu wenig Calcium auf.

Eine ausgewogene Ernährung ist sehr wichtig. Beim Mangel oder in besonderen Lebenssituationen (z.B. Schwangerschaft) ist eine Ergänzung sinnvoll. Vitamine aus Nahrungsergänzungsmitteln unterscheiden sich nicht von jenen aus der Nahrung und werden vom Körper gleich gut aufgenommen.

Unsere Produkte werden in Zukunft nur noch in Öko-Dosen ausgeliefert. Biogena leistet damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Das kommt daher, dass die Öko-Dose aus nachwachsendem Zuckerrohr stammt – einer Pflanze, die CO2 besonders gut bindet. Sie können die Öko-Dose zum Kunststoff-Recycling geben, das viele CO2-Äquivalente vermeidet.
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